.Webradio
.



Home | News | Artikel | Reviews | Events | Shop | Musikblog | Internes
Kolumne
Yumyum Rhythms
Hinweise
August 06
Juli 06
Juni 06
Mai 06 >

alle Kolumnen

Inhalt: Vinyle kommentiert von Miky Merz.

Autor: Miky Merz, mail, website
#1

Hi, der Sommer bringt die Wahrheit ans Licht. Weil dies die Gelegenheit ist, meine offizielle Vinyl-Kolumne zu veröffentlichen, hier ein paar Geheimnisse: Wieder- und Vorab-Veröffentlichungen, aufgepeppte Mash-Ups hiesiger DJs!

---

Fatbackband/Original Tropicana Steel Drum Band
«The Spanisch Hustle»
12“, On Track

Die Fatback Band ist so essentiell für elektronische Produktionen wie die «Original Tropicana Steel Drum Band» für Dancehall-Wiederveröffentlichungen. Es gibt sie nämlich noch, diese Wummerbass- und Percussion-Bands, die sich locker mit Detroit House oder Latinstandards kombinieren lassen. «Spanish Hustle» ist ein Schlüsselloch-Stück für sonnige Tage.

---

Phantom Hand Band
«Bangers N Mash»
Original, 7“, Cottage

Ein Mash-Up der Electropop-Ära, untergejubelt von der sogenannten Phantom Hand Band: Sie hatte schon 2005 eine EP mit den Idjut Boys und Crazy Girl in den Regalen. Jetzt hat ihr Label das 7’’-Original freigegeben, das p-funkiger, dubbiger, garagiger nicht sein könnte. Der für diese Zeiten legendäre Titel nennt sich «Bangers N Mash».

---

Shit Robot
«Wrong Galaxy»
12“, DFA

DFA sind wieder da mit einem Synthesizer-Act, der sich Shit Robot nennt. Hier treffen aber Punk-Funk und Disco-Ethik aufeinander, was clubbiger, d. h. tanzbarer nicht sein könnte. Ich nehme es den Nachtmenschen nicht übel, würden sie den Wolke-Sieben-Track mit einem Carl-Craig-Remixverwechseln: Zieht euch «Wrong Galaxy» rein: subtiler Krautrock und Techno; oder doch Electro-Boogie aus den 70ern?

---

Sly & The Family Stone
«Different Strokes By Different Folks
EP, Triumph

Diese EP hat es in sich. Die besten Songs von Sly & The Family Stone werden ergänzt durch neue Sektionen von Hip-Hop-Scratches und ein bisschen Elektrodrums. Die besten der besten, z. B. Will I Am oder The Roots, legten ihre Finger an. Tipp, um mit wenigen BPM die Glieder aufzuwärmen: «Runnin’ Away» und die ganze Welt folgt dir blind, aber pfeifend!

---

Spank Rock
«Sweet Song», 12“
Big Dada/MV

Spank Rock klangen im Sommer 2005 nicht anders als andere Rapper, die sich um Hyperismen, clevere Lyrics und elektronische BPMs drehten. Spank Rock fallen aber auf wegen ihrer Selbstironie und wegen ihren Latin-, New Wave- und Retro-Sounds. Tipp: Die Versionen von «Sweet Song», kantiger Dancefloor erster Klasse.

Veröffentlicht: 1.5.2006