Künstler: Matthew Dear
Titel: Asa Breed
Label/Vertrieb: Ghostly Internation/!K7
Format: CD/LP
Sie müssen alle singen, die Romantiker des Techno. Matthew Dear kann mir als Audion oder als False bei Minus weiterhin gestohlen bleiben, seine Minimal-Canzoni, deren Grundstrukturen der Detroiter schon früher hier und dort (vor allem als Dear) anklingen liess, machen doch mehr her. Herausragend ist das richtigerweise als 10 ausgekoppelte «Deserter», der Rest des elektronischen Emo-Pop schwimmt dann öfters mal in jenem Seichten, in dem man nicht ertrinken kann. Für Dear scheint das Songwriting eine logische Schlussfolgerung aus seinem bisherigen Schaffen zu sein, auch wenn man ihm den fliegenden Wechsel zum Microfolk als Opportunismus ankreiden kann. Doch Dears eingängiges Musizieren und die Sexyness der reduzierten House-Beats macht die Schwachstellen der Stimme allemal wett, bei Apparats «Walls» konnte man das nicht unbedingt sagen.
www.ghostly.com/1.0/ghostly/gi65.shtml
Autor: Pascal Blum
Veröffentlicht: 16.08.2007
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